Differenzen werden sichtbar
39,75 gemeldete Stunden gegen 38,50 nachgewiesene: Die offene Stunde ist keine Anschuldigung, sondern eine Rückfrage — die sich in derselben Woche klären lässt.
Der Stundenzettel beantwortet die Frage nach der Zeit. Der Arbeitsnachweis beantwortet die Frage nach der Leistung — mit Tätigkeit, Material und Menge je Baustelle. Erfasst auf der Baustelle, auch ohne Netz.
Viele Betriebe versuchen, beides mit dem Stundenzettel zu erschlagen — und stellen bei der Rechnung fest, dass die Angaben dafür nicht reichen.
Der Monteur legt den Nachweis direkt auf der Baustelle an — zur Baustelle, die ihm zugewiesen ist, mit Datum und Tätigkeit. Ohne Empfang wird lokal gespeichert und später übertragen.
Der Synchronisierungsstand ist am Eintrag erkennbar: Was noch auf dem Gerät liegt, ist als ausstehend markiert.
Zwei Einträge am 17. September: vormittags Trasse, nachmittags Schaltschrank auf einer anderen Baustelle.
Material, das erst bei der Rechnungsstellung zusammengetragen wird, ist entweder unvollständig oder zu großzügig geschätzt. Beides kostet Geld — einmal beim Ertrag, einmal beim Vertrauen des Auftraggebers.
Der eigentliche Wert entsteht, wenn beide Belege nebeneinander liegen. Der Abgleich zeigt je Mitarbeiter und Zeitraum, ob die gemeldeten Stunden durch Nachweise gedeckt sind.
39,75 gemeldete Stunden gegen 38,50 nachgewiesene: Die offene Stunde ist keine Anschuldigung, sondern eine Rückfrage — die sich in derselben Woche klären lässt.
Welche Leistung ist auf welcher Baustelle entstanden, mit welchem Material und welchem Zeitaufwand — die Grundlage für Nachkalkulation und Angebotspreise.
Der Nachweis lässt sich als Beleg zur Rechnung verwenden. Bei Regieleistungen ist das oft die Voraussetzung dafür, dass überhaupt bezahlt wird.
Reihenfolge in der Praxis: Erst die Zeiterfassung einführen, dann den Arbeitsnachweis. Wer beides gleichzeitig verlangt, bekommt erfahrungsgemäß beides halbherzig ausgefüllt.
Nein, die Belege überschneiden sich nur in Datum und Baustelle — und die kommen in beiden Fällen aus derselben Zuweisung. Im Stundenzettel stehen Zeiten, Pausen und Spesen, im Nachweis Tätigkeit, Menge und Material. Betriebe, die keine Leistungsbelege brauchen, schalten das Modul einfach nicht dazu.
Der Nachweis lässt sich auf dem Gerät digital bestätigen. Eine rechtlich qualifizierte elektronische Signatur nach eIDAS ist das nicht — für den üblichen Leistungsnachweis gegenüber dem Auftraggeber ist es in der Praxis ausreichend, für formstrenge Erklärungen nicht. Wenn Sie mehr brauchen, sagen Sie es im Erstgespräch.
Wurde der Nachweis offline erstellt und die Baustelle inzwischen entfernt, meldet die Synchronisierung einen Fehler und der Eintrag bleibt in der Warteschlange stehen. Der Monteur ordnet ihn dann einer vorhandenen Baustelle zu. Verloren geht dabei nichts.
Eingereichte Nachweise sind schreibgeschützt. Ein Entwurf dagegen bleibt änderbar, solange er nicht eingereicht wurde. Das ist derselbe Grundsatz wie beim Stundenzettel: Was als Beleg gilt, darf sich nicht unbemerkt ändern.
Das Büro pflegt sie als Stammdaten, der Monteur wählt daraus aus. So bleiben Bezeichnungen und Einheiten einheitlich und die Auswertung ist überhaupt möglich. Ohne gepflegte Liste bleibt nur Freitext — und damit keine Auswertung.
Die Bereiche greifen ineinander — ein Blick auf die Nachbarthemen lohnt sich.
In 30 Minuten zeigen wir die Software anhand einer typischen Woche aus Ihrem Betrieb. Kein Verkaufsgespräch mit Folien — Sie sagen, wie Sie heute planen, wir bilden es live ab.