Angaben fehlen
Bauteildicke, Durchbruchmaß oder die erreichte Feuerwiderstandsklasse lassen sich nach dem Verschließen nicht mehr nachmessen. Was nicht beim Einbau notiert wurde, ist weg.
Jede Kabel- und Rohrabschottung braucht einen Nachweis: welches System, welche Zulassung, welches Bauteil, wer hat eingebaut. KynaPLAN erfasst das beim Einbau auf der Baustelle — offline, mit Foto — und erzeugt daraus die Übergabedokumentation als PDF.
Ein Schott ist in zwanzig Minuten gesetzt. Der Nachweis dazu entsteht in vielen Betrieben erst Wochen später am Schreibtisch — aus Fotos, Zetteln und dem Gedächtnis der Monteure. Genau dort entstehen die Lücken, die bei der Abnahme auffallen.
Bauteildicke, Durchbruchmaß oder die erreichte Feuerwiderstandsklasse lassen sich nach dem Verschließen nicht mehr nachmessen. Was nicht beim Einbau notiert wurde, ist weg.
Verwendbarkeitsnachweise haben eine Geltungsdauer. Wer Jahre später nur den aktuellen Stand nachschlägt, dokumentiert nicht, was am Einbautag tatsächlich galt.
Die kostenlosen Apps der Systemhersteller kennen nur deren eigene Produkte. Auf der Baustelle werden aber oft Systeme mehrerer Hersteller verbaut.
Der Monteur sieht in der App die Brandschutzprojekte, denen er zugewiesen ist — mit den freigegebenen Produkten, ihren Zulassungen und den Etagen des Gebäudes. Er wählt aus, misst und fotografiert. Auch im Keller ohne Empfang.
Nicht blockieren, sondern kennzeichnen: Fehlt auf der Baustelle eine Angabe, speichert die App das Schott als „unvollständig“. Das Büro sieht diese Einträge gesammelt und kann sie nacharbeiten, bevor die Dokumentation übergeben wird.
Die Liste lässt sich nach Etage und Status filtern. So arbeitet die Bauleitung offene Mängel einer Etage in einem Durchgang ab.
Im Produktstamm hinterlegt das Büro die verwendeten Abschottungssysteme — gleich von welchem Hersteller — mit ihren Verwendbarkeitsnachweisen und der Zertifikatsdatei. Ein Produkt kann mehrere Nachweise haben, etwa eine nationale Zulassung und eine europäische Bewertung.
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ), allgemeine Bauartgenehmigung (aBG), allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP), vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBG) und Europäische Technische Bewertung (ETA).
Beim Erfassen speichert jedes Schott den Stand seines Nachweises: Art, Nummer und Ausstellungsdatum. Läuft eine Zulassung später aus oder wird sie ersetzt, bleibt die Dokumentation trotzdem richtig.
Produkte und Zulassungen werden im Büro angelegt und für das Projekt freigegeben. Der Monteur wählt nur aus, was für die Baustelle vorgesehen ist — Tippfehler in Zulassungsnummern entstehen so gar nicht erst.
Am Ende eines Projekts — oder einer Etage — erzeugt KynaPLAN die vollständige Übergabedokumentation als PDF. Sie enthält, was Bauleitung, Bauherr und Sachverständige erwarten, in einer festen Reihenfolge.
Die Zulassungsdokumente selbst liegen als eigene Dateien bei, damit die Mappe nicht unnötig groß wird.
Brandschutz ist in KynaPLAN kein eigenes Programm, sondern ein Modul neben Einsatzplanung, Zeiterfassung und Bautagebuch. Das Projekt wird einer vorhandenen Baustelle zugeordnet — Adresse und Bauvorhaben stehen damit schon fest.
Geschosse werden pro Projekt angelegt, wie sie im Gebäude heißen. Die Schotts sind danach sortiert auffindbar und lassen sich etagenweise abnehmen.
Dem Projekt werden die ausführenden Monteure zugewiesen. Nur sie sehen es in der App — eine Umplanung im Wochenplan entzieht niemandem mitten in der Erfassung den Zugriff.
Grundrisse, technische Unterlagen und Zulassungs-PDFs liegen am Projekt und lassen sich vorab aufs Gerät laden — damit im Keller nachgesehen werden kann, was zulässig ist.
Ja. Der Produktstamm ist herstellerneutral. Sie hinterlegen die Systeme, die Ihr Betrieb tatsächlich verbaut, mit ihren Verwendbarkeitsnachweisen — auch mehrere Hersteller im selben Projekt.
Bereits dokumentierte Schotts behalten den Stand des Nachweises vom Einbautag. Die Übergabedokumentation zeigt also, was beim Einbau galt, und nicht den heutigen Stand des Produkts.
Ja, als Teil der PDF-Übergabedokumentation, zusammen mit Deckblatt, Schottliste, Einzelblättern und dem Verzeichnis der verwendeten Zulassungen. Die fachliche Verantwortung für den Inhalt bleibt beim ausführenden Fachunternehmen.
Derzeit nicht. Die Schotts werden über Etage, Raum und Einbauort beschrieben, die Grundrisse liegen als Dokumente am Projekt. Verortung im Plan und QR-Kennzeichnung sind mögliche Erweiterungen, die wir im Einführungsgespräch aufnehmen.
Nein. Das Modul ist für das ausführende Fachunternehmen gedacht, das die Abschottungen einbaut und dokumentiert. Die Abnahme durch die eigene Bauleitung lässt sich als Status festhalten, eine externe Prüfung findet außerhalb der Software statt.
Das Brandschutzmodul baut auf der Basis mit Baustellen, Nutzern und Monteur-App auf. Zeiterfassung, Bautagebuch oder Fuhrpark sind nicht nötig, lassen sich aber jederzeit dazunehmen.
Die Bereiche greifen ineinander — ein Blick auf die Nachbarthemen lohnt sich.
In 30 Minuten zeigen wir die Software anhand einer typischen Woche aus Ihrem Betrieb. Kein Verkaufsgespräch mit Folien — Sie sagen, wie Sie heute planen, wir bilden es live ab.