Abgegeben heißt festgeschrieben
Nach dem Wochenabschluss lassen sich die Zeiten nicht mehr stillschweigend ändern. Korrekturen sind möglich, hinterlassen aber eine Spur.
Arbeitszeit wird dort erfasst, wo sie entsteht: auf dem Handy des Monteurs, am Ende des Arbeitstages, auch ohne Empfang. Abgegebene Wochen sind unveränderbar, die Monatsauswertung entsteht daraus von selbst.
Der Papierstundenzettel ist selten das Problem. Teuer wird, was drumherum passiert: Zettel kommen zu spät, sind unleserlich oder fehlen ganz.
Der eigentliche Hebel ist der Rücklauf. Eine Zeiterfassung nützt nur, wenn alle mitmachen. Deshalb entscheidet weniger der Funktionsumfang als die Frage, ob ein Monteur den Zettel abends in zwei Minuten los wird.
Im Keller, in der Tiefgarage, in der Halle aus Stahlbeton: Genau dort, wo Monteure arbeiten, ist selten Empfang. Eine Zeiterfassung, die eine Verbindung braucht, wird deshalb abends nicht benutzt, sondern nachträglich aus dem Gedächtnis ausgefüllt.
KynaPLAN speichert jede Eingabe zuerst auf dem Gerät und überträgt sie automatisch, sobald wieder eine Verbindung besteht. Der Monteur sieht nur einen Hinweis, dass noch Einträge unterwegs sind.

Eine Arbeitszeitdokumentation ist nur so viel wert wie ihre Unveränderbarkeit. Wenn Stunden nachträglich still korrigiert werden können, ist der Nachweis wertlos — für beide Seiten.
Nach dem Wochenabschluss lassen sich die Zeiten nicht mehr stillschweigend ändern. Korrekturen sind möglich, hinterlassen aber eine Spur.
Wer wann welchen Eintrag angelegt, geändert oder freigegeben hat, wird mitgeschrieben — einschließlich Anmeldungen und Geräteinformationen.
Wer welche Zeiten sehen und bearbeiten darf, wird pro Rolle und Aktion festgelegt und serverseitig durchgesetzt — nicht nur im Menü ausgeblendet.
Zur Einordnung: KynaPLAN liefert die technische Grundlage für eine belastbare Arbeitszeitdokumentation — Beginn, Ende, Pausen, unveränderbar festgeschrieben und protokolliert. Ob Ihre konkrete Aufzeichnungspflicht damit erfüllt ist, beurteilt Ihre Rechtsberatung. Wir liefern die Daten, nicht die Rechtsauskunft.
Die meisten Lücken in einer Monatsauswertung sind keine vergessenen Stunden, sondern Abwesenheiten, die nirgends hinterlegt wurden. Deshalb hängen Anträge und Zeiterfassung in KynaPLAN zusammen.
Für das Büro heißt das: Eine Woche ohne Stundenzettel ist tatsächlich eine offene Woche — und nicht jemand, der Urlaub hatte.
Am Monatsende zieht die Auswertung zusammen, was erfasst wurde: Arbeits- und Fahrzeiten je Mitarbeiter, Spesen, Abwesenheitstage und die Verteilung auf die Baustellen.
Nein. Die Erfassung läuft in einer Web-App, die auf jedem halbwegs aktuellen Smartphone im Browser funktioniert und einmalig zum Startbildschirm hinzugefügt wird. Viele Betriebe starten mit den privaten Geräten der Mitarbeiter und stellen erst später auf Firmenhandys um. Ein Gerätemanagement ist nicht nötig.
Eine dauerhafte Standortverfolgung gibt es nicht. Die Zuordnung der Stunden erfolgt über die Baustelle, die der Monteur auswählt, nicht über eine Ortung im Hintergrund. Das ist bewusst so gelöst: Eine laufende Überwachung wäre mitbestimmungspflichtig und würde die Akzeptanz im Betrieb zerstören.
Pausen werden je Tag als eigene Felder erfasst, getrennt nach erster und zweiter Pause. Sie werden nicht automatisch abgezogen und nicht geschätzt, sondern stehen als eingetragener Wert in der Auswertung. Wurde keine Pause gemacht, ist die Pausensumme null.
Offene Wochen werden in der App als Hinweis angezeigt, und zwar alle offenen Wochen, nicht nur die letzte. Das Büro sieht dieselbe Liste als Mahnliste. Feiertage und genehmigte Abwesenheiten werden dabei herausgerechnet, damit niemand für Tage gemahnt wird, an denen er nicht arbeiten musste.
Die Auswertung steht als PDF je Mitarbeiter oder gesammelt zur Verfügung und lässt sich so an Lohnbüro und Steuerberater weitergeben. Eine direkte Schnittstelle zu einem bestimmten Lohnprogramm gehört nicht zum Standard — ob sich eine für Ihr System lohnt, klären wir im Erstgespräch.
Ja. Jeder Mitarbeiter hat eine eigene Monatsauswertung über seine Zeiten, inklusive Abwesenheitstagen und PDF-Export. Das nimmt dem Büro die häufigste Rückfrage ab und sorgt dafür, dass Unstimmigkeiten auffallen, solange sie sich noch klären lassen.
Die Bereiche greifen ineinander — ein Blick auf die Nachbarthemen lohnt sich.
In 30 Minuten zeigen wir die Software anhand einer typischen Woche aus Ihrem Betrieb. Kein Verkaufsgespräch mit Folien — Sie sagen, wie Sie heute planen, wir bilden es live ab.